Windelnet Community

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Windelgeschichte (Teil 1)

Im ersten Teil dieser Fortsetzungsgeschichte stößt Marc, der seinen Zwillingsbruder erfolgreich überredet hat, eine Windelparty zu veranstalten, beim Windelkauf auf die sich bestens auskennende Verkäuferin Laura.
„Hey Marc komm mal“, ruft Simon seinem Zwillingsbruder zu.
Marc betritt das Zimmer und setzt sich zu Simon vor den Computer.
„Schau was ich hier gefunden habe“.
„He was schaust du dir an, findest du das geil?“
„Klar. Du nicht?“
„Also ich weiss nicht, Jungs in Windeln sind nicht mein Fall“.
„Ich will das auch“.
„Was hast du davon, das sind doch Spinner“.
Simon betrachtet seinen Bruder von der Seite. „Ich finde nicht. So was
muss echt Spass machen“.
„Was machen die eigentlich auf den Bildern?“
„Die haben eine Windelparty. Schau mal dieses Bild hier, echt cool“.
Marc staunt. „Mann der hat ja verpinkelte Windeln um“. 
„Genau was denkst denn du, anders wäre es nur halb so spannend.
Machst du mit wenn ich auch so eine Party organisiere?“
„Wo willst du die Windeln her nehmen?“
„Weiss doch nicht, das muss ich noch herausfinden“.
„Wenn unsere Alten dahinter kommen gibt’s Ärger“.
„Sicher nicht wenn die da sind. In den Ferien, wenn wir hier eine Sturmfreie
Bude haben“.
„Zuerst treibst du diese Windeln auf und dann führst du mir vor wie es an
dir aussieht. Nachher entscheide ich mich“.
„Du wieder, muss immer alles bis ins letzte Detail abgeklärt sein?“
„Ich will mich nicht blamieren. Das ist schon peinlich genug“.
„Hey verstehst du nicht wie geil das ist. Du pinkelst einfach wenn du Lust
dazu hast. In der Nacht musst du nicht mehr aufstehen und das nächste
Mal wenn wir unterwegs sind musst du keine Toilette suchen“.
„Bei dir piepst es wirklich. So herumlaufen willst du auch noch?“
„Klar, jetzt im Winter sieht das eh niemand. Stell dir nur vor wenn wir am
Samstag an dieses Waldfest gehen. Dort frierst du dir Einen ab. Mit einer
Windel hast du das Klo am Hintern und erst noch einen warmen Arsch“.
Marc steht auf. „Ohne mich. Du kannst das machen, ich mache nicht mit“.
„Du bist ein Spielverderber“.
„Ich sage dir nur eines, wenn du dich blamierst, habe ich von nichts eine
Ahnung“.
Marc verlässt das Zimmer.

Zwei Tage später schaut sich Simon in einer grossen Apotheke nach Win-
deln um. Er hat keine Ahnung auf was er schauen muss. 
Eine junge Lehrtochter fragt freundlich: „Kann ich helfen?“
Simon betrachtet das Mädchen die mit Laura angeschrieben ist. „Ehm… ja!
Ich habe keine Ahnung auf was es ankommt?“
„Was suchst du denn genau?“
„Windeln“.
- 2 -
„Brauchst du die?“
„Ich will eine Windelparty organisieren“.
„Aha cool. Du kennst dich also nicht aus?“
„Nein, sagte ich bereits“.
„Ups pardon. Für eine Party empfehle ich dir diese hier, die sieht lässig
aus“.
„Hält die dicht?“
„Kommt darauf an wie viel sie aufsaugen muss“.
„Stimmt darauf kommt es an. Hält sie eine Nacht dicht?“
Laura beobachtet Simon, der Junge gefällt ihr. „Ich dachte die brauchst du
für eine Party?“
„Zuerst will ich sie testen und das geht nur in der Nacht“.
„Die ist wegen den Bärchen cool für eine Party, nicht aber, wenn du die
längere Zeit im Bett testen willst“.
„Ich bin an Einer Interessiert die richtig viel saugt“.
„Eine willst du nur?“
Simon grinst. „Hast du Eine?“
„Ja, wir haben Muster“.
„Gratis?“
„Ja“. Laura lächelt.
„Ehm… hast du auch so was wie eine Broschüre in der alle Windeln abge-
bildet und beschrieben sind?“
„Die kann ich dir zeigen aber nicht rausgeben. Hier siehst du ein vielseiti-
ges Angebot davon vor dir“.
„Schade, ich hätte es gern in Ruhe Zuhause studiert“.
„Tut mir leid, das musst du dir im Internet anschauen“.
„Gute Idee. Wo finde ich das?“
Laura lacht. „Das Internet?“
Simon ist es ganz kribbelig. „Sorry, was soll mit dem Internet sein?“
„Ich habe dir vorgeschlagen, dass du die verschiedenen Windeln im Inter-
net anschauen sollst und du fragst zurück, wo du das findest?“
„Habe ich anders gemeint“. Simon fängt sich wieder. „Unter welcher Adres-
se muss ich schauen?“
Laura wird rot. „Heute bin ich anscheinend schwer von Begriff. So ergibt
deine Frage einen Sinn, pardon“.
„Muss mich eben das nächste Mal deutlicher ausdrücken“.
„Unter dem jeweiligen Namen des Produktes findest du genauere Anga-
ben“.
„Kannst du mir aufschreiben was es alles für Windelnamen gibt?“
„Kann ich“. Laura nimmt einen kleinen Notizblock aus ihrer Schürze hervor
und schreibt die Namen auf. „Hier“.
„Super dieser Service. Danke!“
„Bitte. Die Molicare super plus, hier, ist eine der Besten“.
„Kannst du mir dieses Paket so einpacken, dass ich damit durch die Ge-
gend laufen kann? Dann wär’s perfekt!“
- 3 -
„Selbstverständlich. Wann machst du die Party?“
„Zuerst muss ich noch meinen Bruder davon überzeugen“.
„Aha“.
„Darf ich dich an die Windelparty einladen“.
„Oh…!“ Laura schaut verlegen. „Mit dir die Windeln testen würde ich gern“.
„Hey echt?“ Simon strahlt Laura an. „Du sagst auch gerade heraus was du
denkst“.
„So komme ich am ehesten zu dem was ich will“.
„Wann hast du Feierabend?“
„In 15 Minuten“.
„Wau nicht schlecht. Ich warte auf dich“.
„Heute kann ich nicht. Wie wär’s mit dem Wochenende?“
„Klar, dann geht’s mir auch. Habe jedoch am Abend eine Waldparty, mit
Lagerfeuer und so. Kannst mitkommen wenn du willst. Wird sicher eine su-
per Fete“.
„Wäre eine Idee“.
„Hast du den ganzen Samstag frei?“
„Ausnahmsweise“. 
„Trifft sich gut. Freitagabend bis Sonntag bei mir. Was hältst du davon?“
„Du scheinst auch sehr direkt zu sein“.
„Habe mir deine Devise gerade zur Eigenen gemacht“.
„Ich überlege es mir ob ich bereits am Freitag komme“.
„Morgen komme ich nochmals und hole deine Antwort ab“.
Laura nimmt das Pack und geht zur Kasse. „Wie heisst du eigentlich?“
„Simon“.
„Ich bin Laura“.
„Ich weiss, du bist angeschrieben“.
„Stimmt, ich bin angeschrieben“. Laura schiebt die Windeln in eine grosse
Tragtasche, öffnet eine Schublade und legt ein Muster oben drauf. „Morgen
gebe ich dir eine Andere mit“.
„Super jetzt habe ich vier Gründe zu kommen“.
„Vier?“ 
„Zweimal du, deine Antwort und das Muster“. Simon zahlt. „Ist hier eigent-
lich niemand ausser dir?“
„Doch, die kommen sobald ich eine Hilfe brauche oder jemand den Laden
betritt“.
„Werden wir überwacht?“
„Ja“. Laura lächelt.
„Hey und das sagst du erst jetzt?“
„Hören können sie nichts“.
„Ich muss dich küssen bevor ich gehe“.
„Morgen ist auch noch eine Tag. Bye bye!“

Teil 1 
Geschrieben von: Annatina
Datum: Januar 2006   
 
Kommentare (0)add comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser
 

busy
Bitte log dich ein um zu liken.
 

Kennst du schon ... ?

JoomlaXTC Social Wall Module - Copyright 2009 Monev Software LLC

Neueste Kommentare