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Der Überführungsflug

Knisternde Action in der spannenden Windelgeschichte von BigH: Eine einmotorige Cessna, widriges Wetter, eine volle Windel, und richtig guter Sex. Danke an den Piloten / Autor für diese nicht nur vor Spannung knisternde Windelgeschichte:


Die Kälte kroch durch die dünnen Fenster des einmotorigen Flugzeugs hinein. Der Anblick der Eismassen der grönländischen Ostküste war nicht geeignet, die gefühlte Temperatur im Innenraum anzuheben. Gern hätte ich einen Schluck lauwarmen Kaffees aus der Thermoskanne genommen, aber der böige Seitenwind ließ die Maschine tanzen, und ich musste das Steuer mit beiden Händen festhalten. Die kalte Luft, die von den Eisflächen zur Linken herunterströmte, schob das Flugzeug immer wieder auf den offenen Nordatlantik hinaus. Ich musste jedoch der Küste nordwärts folgen, um einen größeren Flugplatz zu erreichen und dort die Maschine aufzutanken. Außerdem musste ich dort übernachten, bevor ich über das offene Meer nach Island und von dort, mit Zwischenlandung auf den Faeroern, weiter nach Schottland fliegen würde.

 


Ich hatte seit ein paar Stunden kein gutes Gefühl mehr. Nicht, dass ich mich auf das schmierige Hotel mit dem ungenießbaren Essen freute, aber ich war bereits einige Stunden hinter meinem Flugplan, und das Wetter wurde zunehmend schlechter. Außerdem wurde es dunkel. Zu allem Überfluss rumorte es in meinem Darm, denn ich hatte vor meinem wetterbedingt verzögerten Abflug in Kanada Fisch gegessen, der mir nicht gut bekommen war. Meine Windel – eine Bordtoilette gibt es in diesen kleinen Maschinen natürlich nicht, und außerdem war ich der einzige Pilot und Insasse – wollte ich dafür nicht benutzen. Nicht, dass so etwas bei diesen Überführungsflügen nicht ab und zu vorkäme, aber die Auftraggeber hatten nicht gern, dass ihre Flugzeuge nachher nach Latrine rochen. Die Windel war ohnehin bereits völlig nass und drohte auszulaufen.


Ich studierte die Fliegerkarte. Bis zum Zielflugplatz waren es noch gut drei Stunden. Ich sah, dass es hier mitten in der Einöde einen kleinen Flugplatz gab, mit einem grönländischen Namen, der mit „Q“ begann und ansonsten unaussprechlich war. Ich rief über Funk den dortigen Tower.


„....Echo-Lima, erbitte Wetterbericht! Kommen!“
„Hier Q.! Wind aus 280 Grad, 8 Beaufort, böig, zunehmend. Luftdruck 980 Hektopascal, fallend. Temperatur minus acht Grad Celsius.“ Pause, dann: „Echo-Lima, wo willst du heute noch hin? Kommen!“
Die Frauenstimme gefiel mir. Ich nannte meinen Zielflugplatz mit dem wenig einladenden Hotel.
„Echo-Lima, wenn ich du wäre, würde ich das lassen. Nach unserem Wetterbericht wird der Wind in den nächsten Stunden Sturmstärke erreichen. Ich habe wenig Lust, bei diesem Wetter die Küstenwache zu alarmieren, damit sie dich aus dem Wasser fischt. Wenn du Glück hast. Kommen!“
„Echo-Lima an Q. Tower! Kann ich irgendwo vorher landen? Kommen!“
„Nur hier. Nördlich liegt der Gletscher, da kommen hundertzwanzig Meilen nur Eis und Felsen, nicht mal eine Geröllpiste. Kommen!“
„Echo-Lima an Q. Tower. Du hast gewonnen. Ich werde landen!“
Ich versuchte, meinen eigentlichen Zielflugplatz anzufunken, hörte aber nur Störungen im Kopfhörer. Ich beschloss, stattdessen das Telefon in Q. zu benutzen.


Q. zu finden war nicht einfach. Mehrmals musste ich die Positionsangaben der netten Frauenstimme in Anspruch nehmen. Sie konnte meine Maschine auf dem Radarschirm verfolgen. In Schritt meiner Jeans hatte sich bereits ein feuchter Fleck gebildet. Die Windel war am Ende, genau wie ich. Schließlich sah ich die spärlich beleuchtete Betonpiste vor mir. Es gab noch ein paar Hütten, eine davon zweistöckig und als improvisierter Tower ausgebaut, sowie einen kleinen Hangar. In der Dämmerung waren weit hinter dem Flugplatz ein paar Lichter zu erkennen. Ich setzte die Maschine, die in den Böen kaum noch zu steuern war, hart auf und ließ sie auf dem Vorfeld stehen. Nachdem ich vergeblich nach einer Möglichkeit gesucht hatte, sie zu vertäuen, lief ich zum Tower. Die Tür war nicht abgeschlossen, wirkte aber recht massiv. Im Erdgeschoss war niemand zu finden. Ich stieg die Treppe zum Kontrollraum hinauf. Im Kontrollraum fand ich nur einen Menschen vor, eine attraktive junge Frau mit glatten, langen und schwarzen Haaren. „Hallo, ich bin „Echo-Lima“.“ Ich nannte meinen Namen. „Vielen Dank für die Hilfe.“ „Hallo, ich bin Christina. Eine gute Entscheidung von dir, zu landen. Es war wohl auch höchste Zeit!“ sagte sie mit einem zweideutigen Blick auf meine nasse Jeans. Ich muss wohl rot geworden sein. Sie grinste. „Kein Problem, Hauptsache, du bist sicher gelandet.“ Ich fragte nach einer Möglichkeit, die Maschine sturmsicher zu parken. „Wir haben hier nur den Hangar, aber da ist genug Platz. In ein paar Minuten werde ich abgelöst, dann können wir das Flugzeug hineinfahren.“ Wenig später fuhr ein Auto vor, und ein älterer Mann stieg zum Kontrollraum hinauf. Er stellte sich als Mike vor. Christina erzählte ihm von meiner Situation, und Mike bestätigte, dass ich nicht hätte weiterfliegen können. „Gibt es hier so etwas wie ein Hotel?“, fragte ich. Christina lachte. „Wir haben hier ja nicht einmal einen richtigen Ort. Du kannst bei mir übernachten. Ich muss erst morgen Mittag wieder in den Kontrollraum.“ Das gefiel mir natürlich viel, viel besser. Wir verließen den Kontrollraum. Christina angelte sich ihre Jacke, eine leere Tasche und - ein Gewehr. Auf meinen fragenden Blick bekam ich keine Antwort. Draußen hatte der Wind weiter an Kraft gewonnen. Während Christina das Hangartor öffnete, ließ ich den Motor an, und kurz darauf stand das Flugzeug endlich sicher in der geschlossenen Halle. Ich sah mich um. Bis auf meine Einmotorige und einen halb zerlegten Hubschrauber standen keine weiteren Flugzeuge im Hangar. Der Hangar diente offenbar außerdem als Lagerhalle. Auf Paletten waren Lebensmittel, Maschinenteile und Baumaterial gestapelt. Christina füllte Konservenbüchsen und Kartons in ihre Tasche. Die entnommenen Waren notierte sie auf einem Klemmbrett. „Was machst du da?“, fragte ich. „Einkaufen. Einen Laden gibt es hier nicht. Wir holen uns hier unsere Sachen. Sie kommen auf dem Luftweg.“ Zum Schluss nahm sie ein dickes Paket von einer der Paletten. Ich traute meinen Augen nicht: Es waren Windeln.

Erwachsenenwindeln! „Danke, dass du Windeln für mich einpackst, aber ich habe selbst welche dabei“, sagte ich. „Du kannst auch welche haben“, sagte sie, „aber eigentlich sind die für mich.“ „Für dich? Du sitzt doch nicht allein im Flugzeug?“ „Aber ich bin allein im Kontrollraum und darf meinen Platz auf keinen Fall verlassen. Nicht mal für eine Minute. Natürlich könnte ich Mike oder Dave, meine Kollegen, anrufen, damit sie kurz vorbeikommen, wenn ich muss, aber die haben auch besseres zu tun. Also bekommen wir drei von der Flugsicherung diese Dinger gestellt.“ „Und morgen Mittag musst du sie wieder anziehen.“ „Nein, gleich zu Hause.“ Sie klang verlegen. „Ich habe mich mittlerweile so daran gewöhnt, dass es nicht mehr ohne geht.“ Ich erklärte ihr, dass es mir genauso ging. In diesem Moment erinnerte mich mein Darm mit neuen, schmerzhaften Kontraktionen, bald eine Toilette aufzusuchen. Wir verließen den Hangar und das umzäunte Flughafengelände durch ein hohes, stabiles Tor, das nur durch einen einfachen Riegel verschlossen wurde, eine Einrichtung, deren Sinn mir wenig später klar werden würde. Christina steuerte auf einen alten amerikanischen Kombi zu und warf die Tasche auf den Rücksitz. Ich begab mich zur Beifahrertür. Kaum hatte ich den Wagen umrundet, blieb mir schier das Herz stehen. Nur zwei Meter vor mir stand im Halbdunkel eine geduckte Gestalt - ein Eisbär! Er funkelte mich mit seinen kleinen Augen an. Ich war vom Schrecken wie gelähmt und brachte keinen Laut zustande. Plötzlich krachte hinter mir ein Schuss. Christina hatte den Bären bemerkt. Der Schuss war offenbar nicht gezielt gewesen, denn der Eisbär rannte unverletzt in die Dunkelheit davon. Allmählich konnte ich mich wieder bewegen und ließ mich auf den Beifahrersitz fallen. „Gut, dass ich den gesehen habe“, sagte sie, „In dieser Jahreszeit kommen sie bis an den Flugplatz heran und suchen nach Abfällen.“ Aha, dachte ich, deshalb auch der Zaun, das Tor und die starke Eingangstür. „Jetzt müssen wir aber nach Hause. Du vor allem, das riecht man.“ Ich wurde zum zweiten Mal rot. Mein gequälter Schließmuskel hatte dem Schrecken nicht standgehalten. Ich kurbelte das Fenster etwas herunter.

Nach wenigen Minuten Fahrt über eine Schotterpiste kamen wir zu einer kleinen Ansammlung von einstöckigen Häusern mit Blechdächern. „Das ist Q.“, sagte Christina. Sie fuhr in die offene Garage des letzten Hauses. In den starken Wind hatten sich Schneeflocken gemischt.

Wir gelangten in den kleinen, holzgetäfelten Hausflur. Ich stellte meine Tasche in eine Ecke. Christina öffnete eine Tür. „Hier ist das Badezimmer und die Toilette. Du kannst dich frisch machen und duschen. Handtücher liegen neben der Dusche.“ Ich nahm das Angebot dankbar an und schloss die Tür hinter mir. Dann legte ich meine Kleidung ab. Als ich nur noch die Windel trug, kam plötzlich Christina hinein. Sie grinste, griff zielsicher an die Beule an meinem Hintern und drückte sie etwas breit. „Welch ein Glück, dass du Windeln trägst!“ „Hör mal, so etwas passiert mir normalerweise nicht. Ich habe den Fisch nicht vertragen, den ich heute gegessen habe. Und dann der Schreck!“ „Ach, das ist doch nicht schlimm. Irgendwie ... finde ich es sogar faszinierend.“ Sie gab mir lachend einen Klaps auf den Hintern. „Aber jetzt müssen wir uns sauber machen.“ Sie schob mich in die geräumige Dusche. Dort löste sie die Klebestreifen und nahm die Windel ab, wobei sie gekonnt meinen Hintern abwischte. Die Windel warf sie in einen Eimer. Dann zog sie den Vorhang von außen zu. Ich konnte nicht sehen, was sie dort tat, doch nach wenigen Sekunden betrat sie die Dusche. Sie hatte nur noch ihre nasse Windel an.
„Bitte nimm jetzt auch mir die Windel ab.“ Ich tat es. Sie drehte das Wasser auf, und wir seiften uns gegenseitig ab. Dann umarmten wir uns unter dem heißen Wasserstrahl. Worte brauchten wir nicht mehr. Nachdem wir uns sehr eilig abgetrocknet hatten, nahm Christina mich an der Hand und zog mich durch den Flur in ihr gemütliches Schlafzimmer und auf das breite Bett.

Ich hatte noch nie so wunderbaren Sex erlebt.

Nachher lagen wir uns erschöpft in den Armen und kuschelten uns aneinander. „Bevor wir einschlafen, muss ich mich noch wickeln“, sagte sie. „Ich mich auch“, sagte ich. Wir schauten uns in die Augen und lachten. Dann wickelten wir uns gegenseitig und zogen die Decke über uns. Draußen heulte der Sturm und rüttelte an den Fensterläden. Während ich einschlief, nahm ich mir fest vor, in Zukunft oft in Q. zu landen...

Kommentare (11)add comment
Win_Gerhard
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geschrieben von Win_Gerhard , Januar 26, 2010

Super Geschichte! Wenn es dir möglich ist, schreib bitte diese Geschichte weiter! Ist wirklich toll!

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kiki
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geschrieben von kiki , Januar 28, 2010

eine sehr schöne Geschichte! und gut geschrieben, auch nicht langweilig! muß aber dringend fortgesetzt werden! grins gruß kiki
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geschrieben von manweißesnicht , Februar 04, 2010

seehr schön..
aber bitte weiter schreiben

LG

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geschrieben von mn , Februar 19, 2010

Weiter schreiben
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geschrieben von Anonym , Februar 20, 2010

Genial! Bitte weiterschreiben!
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winni
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geschrieben von winni , Februar 21, 2010

Hallo die Geschicht fängt ja gut an und ist bis in das letzte drittel gut geschrieben aber dann hab ich das gefühl die ist die Lust vergangen sie noch noch ausfürlicher zu beschreinen den einfach nur "wir haten sex" ist doch ein bischen bilig nach dem guten Anfang und " windel an und schluss" ich denge das kannst du besser.

Gruß winni

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geschrieben von diapersax , März 28, 2010

wirklich eine super geschichte... =)
nicht übertrieben und schön dezent...

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Windelboy1981
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geschrieben von Windelboy1981 , April 30, 2010

Erotik pur *steif_bin*
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geschrieben von ubujemu , Mai 17, 2010

Gute Geschichte aber unbedingt weiterschreiben!!!!!
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Bettnässerin
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geschrieben von Bettnässerin , Mai 09, 2011

sehr schön!
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geschrieben von grisu- , September 14, 2011

Starker Anfang, schwaches Ende - Schade. Die nächste ist sicher besser, Zeit genug hattest du ja.
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