Der Schnuller wurde nach dem Vorbild der weiblichen Brust von dem Zahnarzt Adolf Müller und dem Kieferorthopäden Wilhelm Balters entwickelt. Das Ärzteteam hatte ständig mit den Folgen vom Daumenlutschen oder den bis dahin verwendeten Nuckel-Ersatz-Stücken zu kämpfen: Kieferschäden oder Karies.
1949 lassen Müller und Balters ihren "natürlichen und kiefergerechten Beruhigungssauger" patentieren. Das äußere Mundstück biegen die Ärzte konvex, das Lutschteil im Mundinneren verläuft flach und asymmetrisch nach oben. Als Material wählen sie weiches Latex. 1956 geht das Patent an die Hanseatische Gummiwarenfabrik GmbH, die ihn unter dem Namen NUK ("natürlich und kiefergerecht") auf den Markt bringt.
Seitdem hat der Schnuller einen Siegeszug um die Welt gemacht und ist aus keinem Babybett mehr wegzudenken. Eine Zeit lang gab es sogar Schnuller für Erwachsene unter dem Namen NUK Medicpro L oder NUK 5 in jeder Apotheke zu kaufen.
Lies dir auch durch: Mein geliebter Schnuller - oder warum Nuckeln mit 18 okay ist.
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Kommentare (1)

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geschrieben von schnullerjunge , Juli 15, 2009
Der letzte Satz ist nicht ganz richtig! Die NUK Medic Sauger gibt es noch immer in der Apotheke zu kaufen. Daran wird sich in nächster Zeit auch nichts ändern. Diese Schnuller sind eigentlich Medizinprodukte und werden u.a. in der Logopädie verwendet. Nebenbei sind sie natürlich hervorragend für uns große Babys als Schnuller geeignet!
Gruß Schnullerjunge
geschrieben von schnullerjunge , Juli 15, 2009
Der letzte Satz ist nicht ganz richtig! Die NUK Medic Sauger gibt es noch immer in der Apotheke zu kaufen. Daran wird sich in nächster Zeit auch nichts ändern. Diese Schnuller sind eigentlich Medizinprodukte und werden u.a. in der Logopädie verwendet. Nebenbei sind sie natürlich hervorragend für uns große Babys als Schnuller geeignet!
Gruß Schnullerjunge
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